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So fing alles an. Aus Industrieabfällen wie Verschnitten und Stanzresten haben wir 2014 angefangen Schmuck zu machen. Aus Messing, Kupfer oder Edelstahl entstanden die ersten Schmuckstücke aus industriellen Resten. Inzwischen haben wir unsere Materialauswahl um 925er Eco Recycling Silber und recyceltes 14 Kt Gold erweitert. Unser oberstes Ziel ist bis heute geblieben: Ressourcen schonen und Materialien umweltbewusst einsetzen. Eine Übersicht der bei uns eingesetzten Materialien findest Du hier.

MESSING


Unser liebstes Metall.

Messing besteht aus einer Kupfer-Zink-Legierung und wurde bereits in der Antike zur Herstellung von Schmuck verwendet. Aufgrund seiner sehr guten Kreislauffähigkeit kann es ohne Qualitätsverlust immer wieder recycelt werden.

Auf Hochglanz poliert ist Messing von Gold optisch kaum zu unterscheiden. Messing hat jedoch die natürliche Eigenschaft nachzudunkeln, es reagiert mit Feuchtigkeit. Je länger und intensiver das Material der Feuchtigkeit ausgesetzt ist, desto schneller wird sich eine Oxidschicht (Patina) bilden. Manche mögen den charakteristischen Farbton, andere wiederum mögen es lieber hell und glänzend.

Messing kann immer wieder und sehr einfach aufpoliert werden und ist aufgrund seiner Härte ein sehr robustes und widerstandsfähiges Material. Wir sind Fans!

Fazit:
Messing ist im Vergleich zu einem vergoldeten Stück vielleicht etwas pflegeintensiver - dafür absolut langlebig. Jede Vergoldung, egal wie hochwertig, trägt sich im Laufe der Zeit durch Reibung ab. Im Gegensatz zu massivem Gold stellt Messing eine nachhaltige, faire und preisgünstige Alternative dar.

Übrigens: Viele Menschen haben Bedenken, was Allergien betrifft. Die häufigste Ursache im Bereich Schmuck sind Nickel-Allergien. Alle unsere verwendeten Materialien sind frei von Nickel.

KUPFER


Kupfer ist in seiner reinen Form weicher als in Verbindungen wie zum Beispiel Messing. So lässt sich Kupfer einfacher formen und wurde unter anderem deshalb schon vor Jahrtausenden zur Herstellung von Schmuck verwendet.

Seine rötliche Farbe ist dabei die Besonderheit. Die rötliche Farbe von Roségold wir durch die Beigabe von Kupfer erzeugt. Auf Hochglanz poliert erscheint reines Kupfer fast wie Roségold.

Kupfer ist ebenfalls zu 100% verlustfrei recyclebar. Manche Menschen glauben an eine heilende oder schützende Wirkung von Kupfer. Nachgewiesen ist das allerdings nicht. Fakt ist aber, dass Kupfer ein natürliches Spurenelement im menschlichen Körper ist.

Fazit: Kupfer ist cool. Das unterschiedliche Erscheinungsbild im mattierten oder polierten Zustand mögen wir besonders!

EDELSTAHL


Über die Industriereste sind wir immer wieder auf Edelstahl gestoßen, was uns am meisten abverlangt hat. Edelstahl ist mit Abstand das härteste unserer Materialien. Im Vergleich zu Silber hat es eine dunklere, gräuliche Farbe.

Sein Vorteil liegt unter anderem in der Korrosionsbeständigkeit, Langlebigkeit und den hygienischen Eigenschaften, weshalb es auch in der Medizintechnik Anwendung findet.

Fazit: Unverwüstlich.

SILBER


Unser eingesetztes Silber wird zu 100% aus recyceltem Altsilber hergestellt. Dabei werden beispielsweise Produkte aus der Schmuck-, Medizin- und Elektrobranche eingeschmolzen und zu neuen Materialien umgeformt.

Recyceltes Silber stellt die umweltfreundliche Alternative zu konventionellem Sterling Silber dar. Es hat ebenfalls einen Reinheitsgrad von 925 genau wie Sterling Silber und ist qualitativ genauso hochwertig. Silber ist ein Klassiker, lässt sich hervorragend formen und bearbeiten.

Silberschmuck hat die Eigenschaft, daß er anlaufen kann, vor allem wenn er nicht getragen wird und längere Zeit liegt. Mit einem Silberputztuch oder einer Metallpolitur lässt es sich immer wieder ganz einfach aufpolieren.

Fazit: Mit Silber kann man eigentlich nichts falsch machen.

GOLD


Wir verwenden ausschließlich recyceltes Gold, sogenanntes Sekundärgold.

Warum?

Umweltzerstörung bei der Neugewinnung
Um ein Gramm Gold zu gewinnen, muss eine Tonne Gestein bewegt werden. Dabei werden auch Wälder gerodet und lokale Bevölkerungen vertrieben. Die Folgen des konventionellen Goldbergbaus sind gigantische Kraterlandschaften, die Natur wird weitgehend zerstört. Mit Hilfe von Quecksilber oder Zyanid wird das Edelmetall aus dem Gestein gelöst. Dabei werden Flüsse und Grundwasser verseucht, Tiere sterben und die Menschen Vorort leiden oft unter Nervenkrankheiten und Hautverätzungen.

Auch bei den Alternativen zum konventionellen Abbau kann je nach Fördermethode z.B. auch im Fairtrade- Bergbau nicht auf den Einsatz von Quecksilber verzichtet werden. Lediglich beim Abbau an der Oberfläche kann das Edelmetall nach der Schwerkraftmethode ausgewaschen werden und macht damit den Einsatz von Chemikalien überflüssig. Dieses eco-faire Gold kann den massiven Bedarf der Schmuckindustrie derzeit bei weitem nicht decken. Aktuell werden jährlich über 3000 Tonnen Gold abgebaut. Der Anteil von fairtrade- Gold beträgt dabei unter 1%.

Ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit
Etwa 15 Millionen Menschen weltweit arbeiten im kleingewerblichen Goldbergbau unter oft lebensbedrohlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Die meisten von ihnen erhalten weniger als 2 US-Dollar pro Tag, was kaum zum Überleben reicht. Dazu kommen oft Sklaverei, Zwangsprostitution und Menschenhandel. Terrorgruppen oder auch Warlord-Gruppierungen finanzieren sich unter anderem auch durch illegalen Kleingoldbergbau. Kinderarbeit ist im Goldabbau weit verbreitet. Experten gehen von über einer Million Kindern in Goldminen alleine in Afrika aus.


Deshalb haben wir bei fremdformat uns ausschließlich für den Einsatz von Recycling Gold entschieden. Wir sind der Meinung, dass viel mehr recyceltes Gold genutzt werden könnte. So kann Gold aus Schmuck sehr einfach wieder recycelt werden. Ein grosser Teil Gold steckt außerdem in elektronischen Geräten. Mit dessen Wiedergewinnung (Urban Mining) können die natürlichen Ressourcen der Erde geschont werden.



Fazit: Gold ist ohne Zweifel etwas Besonderes. Gold ist teuer. Denn Gold ist begrenzt. Leider wird der Mensch wohl niemals aufhören danach zu suchen. Deshalb - wenn du dir etwas Besonderes für die Ewigkeit „gönnen“ willst, greife auf die recycelte Alternative zurück.

TAGUA


Tagua ist auch als veganes Elfenbein bekannt und besteht aus den Samen der gleichnamigen wild wachsenden Palme aus Ecuador. Die gewonnenen Nüsse werden zu Kugeln gedrechselt, poliert und mit natürlichen Farbpigmenten eingefärbt. Danach werden die Perlen nochmals getrocknet und erhalten dann die Endpolitur. Aufgrund der handwerklichen Arbeitsweise kann es zu Farbschwankungen kommen. Die Färbung zeichnet sich durch eine hohe Haltbarkeit aus. Eine Abfärbung findet nicht statt. Die Produktion Vorort erfüllt hohe soziale Standards wie 3-facher Mindestlohn und Arbeitsschutz. Die Pflanze bleibt beim Ernten unversehrt. Reinigung: weiches Tuch, bei Verschmutzungen mit etwas Wasser reinigen und trocken tupfen Aufbewahrung: trocken, lichtgeschützt